Lobpreisabend 18.04. - 19:30 Uhr

Passionsmusical

Kirche - Hohndorf

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,5

Unsere Termine

Unsere kommenden Termine

Keine Einträge vom 28. März 2026 bis zum 28. April 2026.

Home

Gedanken zum Monatsspruch April 2026

„Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

Johannes 20,29

 

Es gibt Momente im Leben, da wird mir wieder bewusst, wie sehr ich abhängig bin, davon, dass ich etwas anfassen, fühlen, machen muss, um es zu verstehen.

Einfach nur hören, lesen, das ist mir meistens zu wenig. Ob ein Rezept schmecken wird – werde ich nicht wissen, wenn ich es nur lese. Da ist Nachkochen angesagt. Genauso bei mir auf der Arbeit – ich kann bestimmt 10 min Polarisation erklären, ernte verständnislose Blicke, oder 1min zeigen und man sieht am Gesicht des Kunden wie das Verstehen aufblitzt.

Und dann dieser Bibelvers – ich fange an nachzudenken, wann dieses mit allen Sinnen mich weiterbringt und wann es ganz gut ist, wenn ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse. Ich muss Elektrizität nicht sehen und weiß, dass es sie gibt. Ich muss den Wind nicht in Form von Sturmschäden erleben, um zu wissen, dass er eine gewaltige Kraft ist. Ich habe großes Glück, dass ich nicht das komplette Lichtspektrum sehe, sondern nur einen relativ kleinen Bereich. Mein Kopf wäre mit sichtbarer, fühlbarer Elektrizität, Luftströmen oder dem vollen Lichtspektrum heillos überfordert. Die Vorstellung, natürliches Licht, als Strahlen, Welle und Teilchen wahrzunehmen – nein Danke. Da wäre alles andere nicht mehr sichtbar.

Was ich jedoch bei allen Beispielen mit meinen Sinnen erfasse – sind die Auswirkungen der Existenz dieser Dinge. Taschenlampe leuchtet – Elektrizität. Das Windrad der Enkelin im Nachbarsgarten dreht sich fröhlich – Wind. Ich kann das alles mit meinen Augen sehen – Licht.

Vielleicht sind wir mit diesem Monatsspruch eingeladen, uns eher die Auswirkungen anzuschauen. Was passiert, wenn Menschen im Glauben leben – freundlicher, offener, authentischer, in sich ruhender?

Lasst Euch von mir einladen, in diesem österlichen Monat die Auswirkungen von Gottes Liebe und Gnade und Jesu Opfer in unserem Leben wahrzunehmen, schätzen zu lernen. Dass es für uns Vergebung gibt. Dass es Hoffnung gibt. Dass es nicht trostlos bleiben muss.

Heike Tölle

Gemeindebrief